FDP-Kreistagsfraktion begrüßt Fortschritte des Kreises in Sachen digitaler Verwaltung

23.05.2023
  • Pucher: „ ,OZG‘ als Schlüssel zur bürgerfreundlichen Verwaltung.“ 

Gießen – Die FDP-Kreistagsfraktion sieht in dem von der Kreisverwaltung vorgelegten Sachstandsbericht zur Umsetzung des Online-Zugangsgesetzes (OZG) im Landkreis Gießen eine positive Entwicklung im Hinblick auf die Etablierung bürgerfreundlicher Verwaltungsabläufe – dies nicht zuletzt im Sinne einer umfassenden kommunalen Digitalisierungsstrategie. 

Dem Bericht voraus ging ein von den Freien Demokraten im Februar diesen Jahres an den Kreisausschuss gestellter Berichtsantrag, welcher die Veröffentlichung des gegenwärtigen Sachstands zur OZG-Verwirklichung in der Kreisverwaltung Gießen und in den teilnehmenden Kreiskommunen adressierte. Jener war es, der nun im Rahmen der vergangenen Sitzungsrunde eine ausführliche Beantwortung von Seiten der Kreisverwaltung erfuhr.

Demnach seien bislang bereits 70 von insgesamt 160 für den Kreis als potenziell relevant eingestuften Prozesse umgesetzt. Die digitale Transformation der noch fehlenden Verfahren werde in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und Dienstleistern im Zuge des „OZG“ in Angriff genommen, um gleichermaßen zeit- und kostensparende Fortschritte für den Kreis zu gewährleisten. 

Der fachpolitische Sprecher der FDP-Kreistagsfraktion, Dennis Pucher, äußerte sich mit Blick auf den vorgelegten Sachstandsbericht der Kreisverwaltung wie folgt: „Unser Dank gilt zunächst einmal den Beteiligten vom „Team OZG“ für die ausführliche Aufschlüsselung unseres Anliegens. Denn erst, wenn man weiß, wo man als Kreis konkret steht, kann man gezielt die daran anknüpfenden Maßnahmen hin zu einer vollends digital ausgestalteten und damit in letzter Konsequenz bürgerfreundlichen Verwaltung ergreifen. Im nächsten Schritt muss es jetzt darum gehen, dass die Kreiskommunen, die sich im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit an der OZG-Umsetzung beteiligen, nun auch zügig die bereits entwickelten Verfahren für die Bürgerinnen und Bürger über ihre Websites zugänglich machen.“ 

Abschließend weist Pucher darauf hin, dass man die Maßnahmen, die vom Kreis in dieser Sache bislang ergriffen wurden, von Seiten der Liberalen begrüße und man weiterhin gewillt sei, diesen fortschreitenden Volldigitalisierungsprozess konstruktiv zu begleiten.