FDP IM DIALOG MIT DER HSG HUNGEN/LICH

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Licher Liberale informieren sich über Handball, Hallenkapazitäten und Nachwuchsarbeit

Vertreterinnen und Vertreter der Licher FDP haben sich kürzlich zum Austausch mit der HSG Hungen/Lich getroffen, um sich vor Ort über die aktuelle Situation des Handballs in Lich zu informieren und gemeinsam über bestehende Herausforderungen zu sprechen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Entwicklung des Vereins, die Rahmenbedingungen für Training und Spielbetrieb sowie die Perspektiven der Nachwuchsarbeit.

Die HSG Hungen/Lich ist eine Spielgemeinschaft des TV 1860 Lich und des TSV 1848 Hungen und bildet einen zentralen Bestandteil der sportlichen Infrastruktur in Lich und der Region. Mit derzeit 17 Jugendmannschaften, fünf aktiven Teams sowie rund 210 bis 220 Kindern und Jugendlichen leistet der Verein einen erheblichen Beitrag zur sportlichen Nachwuchsförderung und zur Attraktivität der Sportstadt Lich. Allein die Jugendarbeit umfasst aktuell rund 26 Trainingsstunden pro Woche.

Empfangen wurden die Vertreter der Freien Demokraten unter anderem von Andreas Nau, der einen Einblick in die sportliche Entwicklung, den Trainingsbetrieb und die organisatorischen Rahmenbedingungen der HSG gab. Trainiert wird sowohl in der Dietrich-Bonhoeffer-Sporthalle in Lich als auch in der Sporthalle in Hungen.

Im Austausch wurde deutlich, dass die verfügbaren Hallenzeiten angesichts der Vielzahl an Mannschaften zunehmend an ihre Grenzen stoßen. Insbesondere im leistungsorientierten Bereich sieht der Verein daher einen wachsenden Bedarf an zusätzlichen und flexibleren Trainingszeiten, um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben. Hinzu kommt ein erhöhter organisatorischer und finanzieller Aufwand für die Hallenreinigung, da ab der Regionalliga mit Harz gespielt wird.

Vor diesem Hintergrund wurde auch der grundsätzliche Bedarf an zusätzlicher Hallenkapazität thematisiert. Gleichzeitig bestand Einigkeit darüber, dass der Bau einer weiteren Sporthalle angesichts der aktuellen Haushaltslage der Stadt eine große Herausforderung darstellt. Umso wichtiger sei es, den langfristigen Bedarf des Vereins- und Jugendsports offen und lösungsorientiert zu diskutieren und auch alternative Betreibermodelle und Finanzierungswege in den Blick zu nehmen, wie Fraktionsvorsitzender Dennis Pucher betonte. 

„Wie bereits in Gesprächen mit anderen Licher Sportvereinen hat auch der Austausch mit der HSG Hungen/Lich gezeigt, dass wir perspektivisch zusätzlichen Hallenraum benötigen“, erklärte Pucher. „Sport ist für uns kein Luxus, sondern ein wesentlicher Bestandteil kommunaler Infrastruktur. Gleichzeitig ist es unsere Verantwortung, gemeinsam mit Vereinen, Verwaltung und möglichen Partnern tragfähige und finanzierbare Lösungen zu entwickeln.“

Auch Nathalie Burg, Ortsvorsitzende der FDP Lich, hob die Bedeutung des Vereins hervor: „Die HSG Hungen/Lich leistet mit ihrer engagierten Jugendarbeit und dem Einsatz der Trainerinnen und Trainer einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Sportstadt. Wer über 200 Kinder und Jugendliche betreut, braucht verlässliche Rahmenbedingungen – dazu gehören ausreichend Hallenzeiten und eine funktionierende Infrastruktur. Sportvereine sind wichtige soziale Anker, gerade für junge Menschen.“

Abschließend unterstrich Peter Blasini, Mitglied der FDP-Fraktion im Licher Stadtparlament, die sportpolitische Leitlinie der Liberalen: „Sport verbindet Menschen, stärkt den Zusammenhalt in der Gesellschaft und gibt unserer Stadt Zukunft. Der steigende Bedarf an Sportinfrastruktur ist deshalb eine zentrale Zukunftsfrage für Lich, der wir uns gemeinsam und verantwortungsvoll stellen müssen.“

Mit dem Besuch bei der HSG Hungen/Lich setzt die FDP Lich ihren Dialog mit den Sportvereinen der Stadt fort und bekräftigt ihren Anspruch, Ehrenamt, Vereinsarbeit und eine zukunftsfähige Sportinfrastruktur aktiv zu begleiten und politisch zu unterstützen.

Bildunterschrift 

Im regen Austausch über den Sport in Lich: 

Oben v. li. nach re.: Dennis Pucher, Peter Blasini, Kai Roth (1. Vorsitzender HSG Hungen/Lich).

Unten v. li nach re: Florian Uhl, Nathalie Burg, Ulli Will (Vorstandsmitglied), Sebastian Schliwa (Jugendwart) und Andreas Nau (ehemaliger 1. Vorsitzender HSG Hungen/Lich)