Freie Demokraten wachsen ungebrochen

14. Februar 2018

FDP-Kreisverband Gießen stellt Mitgliederbilanz 2017 vor.

Lich – Nach dem Wiedereinzug in den Deutschen Bundestag schauen die Freien Demokraten im Landkreis Gießen optimistisch in die Zukunft. „Hinter uns liegt ein gutes Jahr, wir haben insgesamt 47 neue Mitglieder gewonnen. Das entspricht einem Wachstum von rund 20 Prozent“, zieht Kreisvorsitzender Dennis Pucher eine Bilanz des vergangenen Jahres. Dies sei nicht nur ein lokaler, sondern ein bundesweiter Effekt. Die FDP werde zunehmend als Partei wahrgenommen, die Chancen für den Einzelnen ermöglichen will und sich gegen dessen Bevormundung durch den Staat wehrt. Pucher betont, dass sich das Wachstum der Partei auch nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen ungebrochen fortgesetzt habe.

Vor Ort habe es von Bürgern Lob und Kritik für die Koalitions-Entscheidung gegeben. „Wähler, die Freie Demokraten als eigenständige Kraft betrachten, konnten das Jamaika-Aus zum großen Teil gut nachvollziehen. Jene, die die Partei eher als Korrektiv für ihre eigentliche Lieblingspartei sehen, übten Kritik“, so der Kreisvorsitzende.  Dabei sei es auch im Hinblick auf die Landtagswahl entscheidend, ob mit dem Eintritt der FDP in eine Koalition auch eine ausreichende „Dosis Neuanfang“ sichtbar werde. „Wir werden lieber für unsere Prinzipientreue gescholten denn als Umfallerpartei bezeichnet“, so Pucher.

Der Freidemokrat ist sich sicher, dass nach dem Jamaika-Aus die Zahl der Wähler gestiegen ist, die aufgrund ihrer Überzeugung und nicht aus taktischen Erwägungen heraus FDP wählen. „Daher erhoffen wir uns auch einen weiteren Wachstumsschub im neuen Jahr“. Interessenten an einer Mitgliedschaft könnten sich jederzeit unter 06404/659591 oder über die E-Mail-Adresse info@fdp-giessen.de an die Kreisgeschäftsstelle wenden. „Sie erhalten selbstredend sofort Antwort und wir sind immer gerne zu einem persönlichen Gespräch bereit. Das Gerücht, wir hätten aufgrund der zahlreichen Neumitglieder einen Aufnahmestopp verhängt, ist übrigens falsch“, scherzt der Freidemokrat abschließend.