„Für einen Landkreis, der funktioniert“: FDP-Kreisverband Gießen stellt Weichen für Kommunalwahlen im Frühjahr 2026 mit klarer Botschaft
Pucher: „Leben der Menschen spürbar leichter machen!“
Scherer: „Kreispolitik mit Augenmaß nur mit Freien Demokraten!“
„Für einen Landkreis, der funktioniert“ – Unter diesem Motto haben die Freien Demokraten im Landkreis Gießen auf ihrer vergangenen Kreismitgliederversammlung die Weichen für die bevorstehenden Kommunalwahlen im Frühjahr 2026 gestellt. So wurde neben der Liste für die Kreistagswahl am 15. März auch das dazugehörige Wahlprogramm beschlossen. Dabei setzen die Liberalen klare Prioritäten und bekräftigen derweil den Anspruch, das Leben der Menschen vor Ort durch liberale Politik spürbar einfacher zu machen. Zum Spitzenkandidaten der Liberalen wurde der derzeitige Fraktionsvorsitzende der FDP im Kreistag, Harald Scherer, gewählt, gefolgt von seinem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden sowie Kreisvorsitzenden, Dennis Pucher.
„Wir als FDP im Landkreis Gießen wollen in den kommenden Monaten mit klaren Positionen und konkreten Lösungsansätzen die Bürgerinnen und Bürger überzeugen. Eine liberale Handschrift ist in Zeiten, in denen das gesellschaftliche Klima rauer und Krisen auch im tagtäglichen Leben der Menschen spürbarer werden von besonderer Bedeutung“, bekräftigt Pucher.
„Wir haben immer Wert darauf gelegt, den Finger in die Wunde zu legen, dabei aber stets konstruktiv zu bleiben und im Sinne der Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises Politik zu machen. Dafür werden wir von den anderen Fraktionen im Kreistag geschätzt,“ so Pucher weiter.
Spitzenkandidat und Fraktionsvorsitzender Scherer pflichtet seinem Fraktionsvize und Kreisvorsitzendem bei. Gleichzeitig adressiert er die gegenwärtigen Herausforderungen, mit denen sich der Kreis konfrontiert sehe. Diese seien dabei nicht selten hausgemacht, konstatiert Scherer. Die Kreiskoalition, bestehend aus CDU, Grünen und Freien Wählern handele mit zu wenig Augenmaß und lasse Fragen zu den Lösungen der drängenden Herausforderungen unbeantwortet. „Sei es im Bereich einer weiter ausufernden und kostenintensiven Stellenplanung in der Kreisverwaltung, durch strategische Fehler bei dem geplanten Multi-Millionen Projekt einer Bioabfallvergärungsanlage in Rabenau oder durch die fehlende Entlastung der Kommunen infolge der weiter steigenden Kreisumlage, um nur einige der prominenten Fehlentwicklungen in unserem Kreis zu nennen“, stellt Scherer fest.
Um die aus Sicht der Liberalen richtigen Akzente in der Kreispolitik zu setzen, kandidieren neben den beiden Listenspitzen Scherer und Pucher auf Platz 3 der stellvertretende Kreisvorsitzende und Ortsvorsitzende der FDP im Lumdatal, Konstantin Heck, auf Platz 4 die Kreisschatzmeisterin und Ortsvorsitzende der FDP in Lich, Nathalie Burg, auf Platz 5 der stellvertretende Kreisvorsitzende und Stadtverbandsvorsitzende aus Gießen, Dominik Erb, auf Platz 6 die ehrenamtliche Kreisbeigeordnete aus Lollar, Christine Schneider, auf Platz 7 Malte Weber aus Buseck, auf Platz 8 Karl Trüller aus Grünberg, auf Platz 9 Leonhard Neiberger aus Wettenberg und auf Platz 10 Dr. Klaus-Dieter Greilich aus Gießen. Insgesamt besteht die Liste der Freien Demokraten aus 76 Kandidatinnen und Kandidaten. „Für uns war es dabei wichtig, eine Liste aufzustellen, bei der die Mischung stimmt. Lange kommunalpolitische Kompetenz und Erfahrung sollen auf junge Gesichter treffen, die frischen Wind bringen,“ so Scherer und Pucher einmütig.
Das Kreiswahlprogramm, welches neben der Listenaufstellung schließlich den zweiten Haupttagesordnungspunkt der Mitgliederversammlung markierte, wurde von den anwesenden Parteimitgliedern nach inhaltlicher Beratung einstimmig beschlossen. Dem vorausgegangen war ein breiter, online-gestützter Beteiligungsprozess, „um die Vielzahl der Perspektiven aus unserer Mitgliederschaft im gesamten Kreisgebiet in die Entscheidungsfindung miteinzubeziehen“. Ergebnis dieses Prozesses ist dabei schließlich ein Wahlprogramm, das aus insgesamt 10 thematischen Clustern besteht. Jedes Cluster behandelt einen inhaltlichen Schwerpunkt – vom Verkehr über Digitalisierung bis zu Bildung, Wirtschaft, Ehrenamt und Umwelt – und steht für ein klares Anliegen, das Leben der Menschen einfacher zu machen – durch „einen Landkreis, der funktioniert“.
„Wir freuen uns auf den bevorstehenden Wahlkampf und darauf, mit den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Gießen ins Gespräch zu kommen – ganz gleich ob beim Bäcker, auf der Straße oder am Wahlkampfstand. Wir wollen zeigen, wofür liberale Politik im Landkreis Gießen steht: Eine Politik mit Augenmaß und Vernunft, die da ansetzt, worauf es ankommt, nämlich die Probleme der Menschen vor Ort zu lösen und ihren Alltag spürbar leichter zu machen,“ so Pucher und Scherer abschließend.
