Neues Hightech-Schmuckstück im Europaviertel

Gießen18. Februar 2020

Hermann Otto Solms und Dominik Erb besuchen Pascoe Naturmedizin

Weitere Millionen-Investitionen in den Standort Gießen geplant

Gießen– Bei der Einfahrt in das Gießener Europaviertel fällt es sofort ins Auge – das neue Gebäude der Firma Pascoe Naturmedizin. Davon, dass das Innere auch hält, was das hochmoderne Äußere vermuten lässt, wollten sich der Gießener FDP-Bundestagsabgeordnete Hermann Otto Solms und der Gießener Stadtverbandsvorsitzende Dominik Erb persönlich überzeugen und folgten der Einladung des Geschäftsführers Jürgen Pascoe.

Der äußere Eindruck wurde schnell bestätigt. „Beeindruckend!“, kommentierte Dominik Erb, als Jürgen Pascoe seine Gäste durch die futuristischen Produktionsanlagen führte, in denen trotz aller Technik auch überall die Themen Natur und Fengshui aufgegriffen wurden. Aber eine der wichtigsten Innovationen ist auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen: Mit dem neuen Gebäude geht das Familienunternehmen Pascoe einen großen Schritt in das digitale Zeitalter. „Die Digitalisierung unseres Betriebes war für uns ein enorm wichtiger Baustein. Wir haben jetzt die Möglichkeit komplett automatisiert zu produzieren und haben ein hochmodernes Lagersystem, das man sonst aus der Automobilindustrie kennt. Digitalisierung gibt es jedoch nicht an der Ladentheke und bedarf intensiver Planung. Auch die Umsetzung in den Unternehmensprozessen geht nicht von Heute auf Morgen und setzt eine sehr offene und innovative Unternehmenskultur voraus“, erläutert Jürgen Pascoe. Die innovative Unternehmenskultur trägt Pascoe bereits in seiner DNA: Kleine, selbstorganisierte Mitarbeiter-Teams, flache Hierarchien, eine ausgewogene Work-Life-Balance und ein umfassendes Gesundheitsangebot für alle Mitarbeiter zeichnen das Unternehmen aus und führten dazu, dass Pascoe mehrfach durch das „Gast Place to Work“-Institut zu einem der besten Arbeitgeber Europas gewählt wurde.

Mit dem Neubau im Europaviertel, in welchen das Gießener Familienunternehmen weit mehr als 20 Millionen Euro investierte, wäre Pascoe also sehr zukunftssicher aufgestellt, jedoch lehnt sich das Unternehmen nicht zurück und denkt weiter. So ist bereits ein weiteres Firmengebäude im Europaviertel geplant, mit dem die Produktion noch weiter modernisiert werden kann. „Wir denken heute schon an morgen und planen langfristig hier am Standort Gießen. Allerdings müssen wir auch seriös und langfristig wirtschaften und das Geld erst einmal verdienen, bevor wir den nächsten Schritt gehen“, erläutert der Geschäftsführer. Für Hermann Otto Solms ist es genau diese Haltung, die den Mittelstand so stark macht: „Pascoe ist ein Paradebeispiel dafür, was ein modernes mittelständisches Familienunternehmen ausmacht. Jeder Euro, der erwirtschaftet wird, wird in die Zukunft des Unternehmens investiert und somit langfristig die Arbeitsplätze und der Wohlstand der Mitarbeiter gesichert. Es wird punktgenau in Zukunftsthemen investiert und daher müssen wir alles daran setzen unseren Familienunternehmen vor weiteren Belastungen zu schützen und ihnen diese Freiheit zu bewahren.“ Als Gießener Stadtrat kann Dominik Erb dem nur beipflichten und freut sich insbesondere über die Stärkung des Standortes Gießen. „Eine solche Investition in den Standort Gießen ist ein großartiges Zeichen und dass noch weitere Investitionen folgen sollen, freut mich ungemein. Es zeigt, welches Potential Gießen als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort hat, aber auch, dass wir alles daran setzen müssen diesen Standort weiter zu stärken“, führt Erb fort.